Ankunft der dicken Wolken

Kann mir mal bitte jemand verraten, wer sie bestellt hat? Diese dicken, fiesen, gefühlsverwirrenden dunklen Wolken? Ich jedenfalls nicht, denn für einen kurzen Moment dachte ich, alles würde sich plötzlich in Sonnenschein, Glück, permanente Heiterkeit verwandeln... wohl doch nur eine zu romantische Illusion von einer Welt und einer Stimmung, die doch nur von kurzer Dauer bleiben werden. Schade eigentlich, ich mochte dieses Gefühl der Gelassenheit sehr!

Ach und wenn wir schon bei der momentan allabendlichen Fragerunde sind: wieso schaffe ich es eigentlich immer genau die Personen zu verletzen und letztendlich zu vertreiben, die mir so nahe stehen, immer für mich da sind und mir so gut getan haben?? Das möchte ich doch beinahe als Gretchenfrage deklarieren... der Antwortgeber erhält große Wertschätzung Aber mal zurück zum Ernst des Abends: zur Zeit überlege ich sehr oft, ob es nicht besser für alle Beteiligten wäre, diese eine Person zu verlassen oder viel eher: sie von dannen ziehen lassen, denn das tut sie räumlich betrachtet so oder so. Andererseits war ich immer diejenige in einer Beziehung, die nicht so schnell die Flinte ins Korn geworfen hat, sondern, die um eine wichtige Bindung gekämpft hat. Ist es vll nur ein Austesten dieses Gefühlszustandes des auf sich selbst gestellt seins? Oder neige auch ich zu Masochismus und ertrage die zu Beginn gewünschte Nähe nicht mehr? Vll liegt es aber auch an der Tatsache, dass ich seit Wochen krank bin und es einfach nicht besser zu werden scheint.... mein Kopf fühlt sich ebenso wie mein Gemüt von dicken Wolken umnebelt an. Sie sollen sich endlich ausregnen und Dinge hinweg spülen, die so nicht benötigt werden... merkwürdige Stimmungsumbrüche können sich als erstes verflüchtigen, gefolgt von diesem Gedanken diese eine wichtige Person aus meinem Leben zu vertreiben, denn das hat sie eigentlich nicht verdient. Ach Mensch, meine Gedanken erscheinen mir wirr und wahrscheinlich trügt mich dieser Eindruck nicht, aber die Suche nach den richtigen Antworten bringt nun mal Verworrenheit mit sich. Ich möchte einfach nur gerne wissen, ob man einschätzen kann, inwiefern es sich lohnt längerfristigen Trennungsschmerz in Kauf zu nehmen oder ob es sinnvoller wäre den Lebensweg nun erstmal alleine weiter zu beschreiten... kniffelig, Lösungswege erwünscht!

Eine verworrene Nacht allen geistig Aktiven Nachtschwärmern dort draußen

15.5.10 23:00

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